« Voir Dieu en toutes choses » . "Gott in allen Dingen erleben"
 
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27 mai 2012
Projets 152
450 ans des Communautés Laïques Ignatiennes
La CVX mondiale est heureuse de vous annoncer l’année jubilaire des 450 ans à partir du 25 Mars 2013 jusqu’au 25 Mars 2014 L’année 2013 marquera les (...)
15 mai 2012
Mission CVX et témoignage communautaire : le travail du GIM (Groupe Ignatien sur la Migration)
Journée mondiale 2012
Les responsables CVX nous ont proposé de préparer notre témoignage à partir de 3 points : a) la mission qui vous porte à la rencontre des besoins les (...)
15 mai 2012
La Mission CVX dans les Principes Généraux
Extraits
PG 2. « (La loi intérieure de l’amour) nous incite à prendre conscience de nos graves responsabilités ; elle nous aide à chercher constamment les (...)
15. Mee 2012
Priedegt vum 6. Ouschtersonndeg B
Octavmass vun der CVX an der Kathedral, den 13. Mee 2012
Léiw Pilgerinnen a Pilger, léiw Frënn vun der CVX Lëtzebuerg ! 1. Wa mir un eise Glawen denken, da kënnt eis fir d’éischt an de Sënn, wat mir maachen (...)
6 mai 2012
Mission CVX et témoignage communautaire : le travail au sein du LISEL
Journée mondiale 2012
A. Le LISEL : une réponse d’Église aux étudiants en besoin, avec une attention particulière aux nouveaux arrivants. Réponse aux besoins (...)
Grundmerkmale eines geistlichen Weges in der ignatianischen Spiritualität

Ursprung der ignatianischen Spiritualität sind die geistlichen Übungen, die Ignatius von
Loyola zunächst als Laie selbst erfährt und dann anderen Menschen vermittelt. Daraus
erwuchs als erstes der Jesuitenorden und dann entstanden mehr und mehr andere Gemeinschaften, die ihr Leben aus der gleichen Quelle gestalteten. Schon bald nach der
Gründung der Gesellschaft Jesu (1540) entstanden Laiengruppen, von denen eine die
Marianische Congregation (MC) wurde. Aus der MC ging 1967 die GCL hervor. Das Ziel
dieser Spiritualität wird am besten ausgedrückt mit: „Gott suchen und finden in allem“.

Zu den Grundmerkmalen der ignatianischen Spiritualität gehören:

  • In unserem Leben und Glauben gehen wir einen Weg, der von/in Gott seinen Ausgang genommen hat und dessen Ziel ein „Leben in Fülle“ (Joh 10,10) ist. Im Gehen dieses Weges kann erfahren werden, dass wir immer wieder aufbrechen dürfen und müssen, die Chance haben, jeden Tag neu anzufangen, und dass es nie zu spät ist, zu beginnen. So wird Leben lebendig und wir ahnen oder erfahren auch, dass Fülle nicht erst am Ende unseres irdischen Lebens auf uns wartet, sondern bereits hier und heute beginnt.
  • Ignatius von Loyola hat kein Buch geschrieben, sondern eigene Erfahrungen gemacht, reflektiert und aufgezeichnet. Mit diesen „Geistlichen Übungen“ oder „Exerzitien“ leitet er Menschen an, nicht nur oder vor allem in Studium und Wissenschaft Gott zu finden, sondern auch in einer personalen Beziehung. In der Übung des Betens mit dem Evangelium und dem eigenen Leben erfahren wir die Zuwendung Gottes und entdecken mehr und mehr, wie wir von Jesus Christus geprägt werden und Ihm nachfolgen können. „Üben ist ein Akt der
    Hoffnung“ (A. Lefrank SJ). Ebenso suchen wir in jedem Menschen und in der Mitwelt Gott und Sein Wirken zu entdecken.
  • Unsere Aufmerksamkeit gilt einerseits den Erfahrungen, da sie unserem Leben Tiefe und Reichtum vermitteln können. Andererseits bedarf es der Reflexion dessen, was wir erleben, damit aus Erlebnissen Erfahrungen werden können. Der Blick auf das Erlebte mit den Kräften des Verstandes und des Erkennens vermittelt uns größere Zusammenhänge.
  • Der Weg der Nachfolge Jesu Christi geschieht nicht irgendwie und von selbst. Es geht immer wieder um Entscheidungen und Entschiedenheit. In der Vorgehensweise von „Hören – Unterscheiden – Antworten“ suchen wir in den Ereignissen des täglichen Lebens den Willen Gottes zu finden. Auf diesem Weg kann eine innere Freiheit erfahren werden, die mehr zum Du und zum Wir führt. Der Unterscheidung und Entschiedenheit dienen ebenso der Blick auf die Realität des eigenen Alltags mithilfe des „Gebets der liebenden Aufmerksamkeit“ (geistlicher Tagesrückblick) und das Gespräch mit dem Geistlichen Begleiter/der Geistlichen
    Begleitung.
  • Für den Menschen sind Glaube und Nachfolge Jesu alleine nicht lebbar. Deshalb hat Jesus Christus uns Menschen in eine Gemeinschaft berufen – in die Kirche. In dieser Kirche bilden sich kleinere Gemeinschaften, die mehr miteinander verbindet und die das zum Ausdruck bringen wollen. So konkretisiert sich auch unsere Nachfolge allgemein in der Gemeinschaft der Kirche und spezifisch in der Gemeinschaft derer, die ihre Berufung auf ignatianische Weise leben wollen.
  • Begleiterin und Vorbild auf diesem Weg ist Maria , die sich mit ihrem ganzen Leben zur Verfügung gestellt hat, damit die Erlösung durch Jesus Christus möglich wurde. Mit ihrem Ja (Fiat) zur Verwirklichung von Gottes Verheißung ist sie Urbild der Mitarbeit an der Sendung
    Jesu Christi.
  • In unserem Einsatz , unserem Dienst und unserer Sendung möchten wir mitwirken an der Weitergabe und Verwirklichung des Evangeliums. Diese Mitarbeit geschieht vorrangig in den alltäglichen Lebens- und Berufsbereichen und kann dennoch manchmal außerordentliche
    Entscheidungen erfordern. Die konkrete Sendung suchen wir mithilfe der Gemeinschaft, vor allem in der Gruppe vor Ort, die uns dann in der Durchführung unterstützt und mit uns die Auswertung in den Blick nimmt.

Die Weltgemeinschaft Christlichen Lebens hat dieses Selbstverständnis erstmals 1967
und ergänzend 1990 in den „Allgemeinen Grundsätzen“ (AG) und „Allgemeinen
Normen“ (AN) beschrieben und sie als ihre Grundlage festgelegt.

Aus der neuen GCL-Werkmappe Seite 18 - 20
Gemeinschaft Christlichen Lebens . sekretariat gcl.de . www.gcl.de